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Kfz-Versicherung beim BVK-Finanzdienst
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Als Halter eines Kraftfahrzeugs sind Sie gesetzlich verpflichtet eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Fügen Sie mit Ihrem Fahrzeug anderen einen Schaden zu, so kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung dafür auf.
 
 
Kfz-Haftpflichtversicherung
Der Schaden kann ein Personen-, Sach- oder Vermögensschaden sein. Unberechtigte Schadensersatzansprüche wehrt die Kfz-Haftpflicht ab (die Kfz-Haftpflicht enthält also eine Art passiven Rechtsschutz).
   
Bei jeder Neuzulassung, Ummeldung, Wiederzulassung nach einer vorübergehender Abmeldung oder Wechsel der Versicherungsgesellschaft müssen Sie Ihrer Zulassungsstelle eine sog. Doppelkarte Ihrer Versicherung vorlegen. Die Doppelkarte "beweist" sozusagen, dass Sie bereits eine Kfz-Haftpflichtversicherung für Ihr Auto abgeschlossen haben.  
   
In folgenden Fällen zahlt eine Kfz-Haftpflichtversicherung nicht:  
   
  • wenn das Fahrzeug zu einem anderen Zweck verwendet wird, als angegeben
  • wenn ein unberechtigter Fahrer es gebraucht
  • kein gültiger Führerschein
  • Erzielung von Höchstgeschwindigkeit
  • Alkohol und andere berauschende Mittel
  • vorsätzlich herbeigeführte Schäden
 
   
           
 
Teilkasko
    Die Teilkasko ist sozusagen die "kleine Ausgabe" der Vollkaskoversicherung. Sie bietet einen guten Grundschutz - z.B. Steine in der Windschutzscheiben, wenn ein Reh ins Auto läuft oder bei einem Kabelbrand.  
 
In der Teilkasko versichert sind in der Regel:  
 
  • Brand oder Explosion
  • Diebstahl
  • Bruchschäden der Verglasung
  • Unmittelbare Einwirkung durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung
  • Haarwildschäden Schäden
  • der Verkabelung durch Kurzschluss
  • Marderschäden
 
   
           
 
Vollkasko
    Neben einem Blechschaden nach einem eigenverschuldeten Unfall übernimmt die Vollkaskoversicherung auch Schäden, die mut- oder böswillig durch Dritte herbeigeführt wurden (z.B. verkratzen Ihres Autos)..  
   
Nicht versichert sind:
 
  • Schäden, die auf Verschleiß oder Abnutzung beruhen
  • Brems, Betriebs- und reine Bruchschäden.
In der Vollkaskoversicherung ist immer auch eine Teilkaskoversicherung eingeschlossen.
 
Die Bedingungswerke der Versicherungsgesellschaften unterscheiden sich in der Vollkaskoversicherung zum Teil. So verzichten manche Versicherer auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit!
 
Der Beitrag zur Vollkaskoversicherung hängt von der Höhe der gewählten Selbstbeteiligung und den schadenfreien Versicherungsjahren ab. Je höher die vereinbarte Selbstbeteiligung und je besser die Schadensfreiheitsklasse, desto günstiger wird die Prämie. Im Schadensfall sollten Sie deshalb abwägen, ob es sich nicht lohnt, den Schaden selbst zu bezahlen, anstatt zu riskieren, im nächsten Jahr in der Schadensfreiheitsklasse "hochgestuft" zu werden.
 
           
 
Insassenunfallversicherung
    Unfälle, welche Personen (Fahrer oder Beifahrer) während des Gebrauchs des Fahrzeugs oder beim Ein- und Aussteigen bzw. beim Be- oder Entladen erleiden, können über eine Insassenunfallversicherung abgedeckt werden.  
   
Die Zahlung einer Invaliditätsleistung, Todesfallsleistung oder Krankenhaustagegeld werden ungeachtet des Verschuldens geleistet (im Gegensatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung - diese leistet nur, wenn ein Verschulden Ihrerseits vorliegt).
 
Es stellt sich jedoch die Frage nach der Notwendigkeit einer Insassenunfallversicherung, denn:
 
  • Ist Ihr Unfallgegner am Unfall schuld, so leistet dessen Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Haben Sie als Fahrer den Unfall verschuldet, so bezahlt Ihre eigene Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden, den Ihre Mitinsassen erleiden. Als Fahrer selbst, sind Sie im Falle des selbstverschuldeten Unfall nicht durch die Kfz-Haftpflichtversicherung versichert. Hier müssten Sie entweder eine Unfallversicherung oder die Insassenunfallversicherung haben.
 
Eine Deckungslücke in der KFZ- Haftpflicht besteht also nur für den Fall, dass niemanden ein Verschulden zuzuschreiben ist. Ein Beispiel wäre ein Unfall auf Grund eines plötzlich auftauchenden Rehs, ein Unfall durch eine Ölspur. In diesen Fällen liegt kein Verschulden vor, deshalb würde auch die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht leisten, sondern eine Insassenunfallversicherung.
 
           
 

Verkehrsrechtsschutz

    Unklare Haftungsfragen bei einem Verkehrsunfall enden oft vor dem Richter. Die Kosten dafür können Sie mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung absichern.  
   
  • Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen eines mit dem versicherten Fahrzug erlittenen Schadens.
  • Verteidigung in Bußgeldverfahren wegen des Vorwurfs der Verletzung von Verkehrsvorschriften.
  • Verteidigung in Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Verletzung von Verkehrsvorschriften.(Der Versicherungsschutz entfällt bei rechtskräftiger Verurteilung wegen einer vorsätzlich begangener Straftat.)
  • Geltendmachung und Abwehr von Ansprüchen aus schuldrechtlichen Verträgen für das versicherte Fahrzeug.(Kauf, Verkauf usw.)
  • Wahrnehmung rechtlicher Interessen in Steuer- und Abgabenangelegenheiten vor deutschen Finanzgerichten für den Halter oder Eigentümer des versicherten Fahrzeugs.
  • Wahrnehmung rechtlicher Interessen in Verfahren vor Verwaltungsbehörden und in Verfahren vor Verwaltungsgerichten. (z.B. Entzug und Wiedererlangung der Fahrerlaubnis)
 
Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist sehr zu empfehlen. Die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen bei Personenschäden oder bei Schäden im Ausland lässt leicht sehr hohe Streitwerte und damit auch ein hohes Prozessrisiko- entstehen. Im Ausland ist zudem ein Anwalt vor Ort nötig, die Abwicklung ist um einiges komplizierter.
 
           
  Was ist ein Schadensfreiheitsrabatt?     Der Schadensfreiheitsrabatt (auch Schadensfreiheitsklasse) hängt davon ab, wie viele Jahre Sie schadensfrei gefahren sind. Je höher der Schadensfreiheitsrabatt, desto günstiger die Versicherungsprämie. Im besten Fall zahlen Sie oft nur 25% der Grundprämie. Hat es in den letzten Jahren öfters mal "gekracht" können aber auch bis zu 240% der Grundprämie fällig werden. Im Schadensfall wird der SFR zurückgestuft.  
   
           
  Was ist eine Grüne Versicherungskarte?     In Ländern, mit denen Regulierungsabkommen über internationale Versicherungen für den Kraftverkehr bestehen, ist eine grüne Versicherungskarte nötig. Sie sehen auf der grünen Versicherungskarte den Geltungsbereich aufgedruckt. Bei Fahrten in diese Länder sollten Sie diesen Nachweis unbedingt dabei haben.  
   
           
  Weitere Themen:        
  Berufsunfähigkeitsversicherung        
  Kindergeldanlagen        
  Private Altersvorsorge        
  Hausratversicherung        
  Risiko-Lebensversicherung        
  Haftpflichtversicherung        
  Unfallversicherung        
           
Für weitere Informationen
  BVK-Finanzdienst
  Postfach 12
  75429 Maulbronn
  tel: 049-7043-907835
  fax: 049-7043-907836
 
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